News
18. November 2011
Themenheft IV: Die Religiosität der Christen in der Schweiz
Das Themenheft IV veröffentlicht das vierte Themenheft «Die Religiosität der Christen in der Schweiz und die Bedeutung der Kirchen in der heutigen Gesellschaft»
15. September 2011
Der Erfolg der Freikirchen
Gemäss einer Studie des NFP 58 gibt es in der Schweiz 5734 religiöse Gemeinschaften – sämtliche Konfessionen und Glaubensrichtungen inbegriffen. Ungefähr 30 Prozent davon gehören der katholischen, 20 Prozent der evangelischen Kirche an. 25 Prozent der religiösen Gemeinschaften in der Schweiz sind Freikirchen. Damit bestätigen die Forschenden den Rückgang der Landeskirchen und den zunehmenden Erfolg der Freikirchen, unter anderem auf deren Missionierungsaktivitäten zurückführen.
Schlussbericht
Medienmitteilung
05. September 2011
Publikation des Buches «Heimkinder»
Das Buch «Heimkinder – Eine Geschichte des Aufwachsens in der Anstalt» gibt einen Überblick über die Geschichte des Kinderheims vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Urs Hafner, Wissenschaftsredaktor beim SNF und Forscher im NFP 58, schildert darin die Lebenswelten der internierten Kinder sowie die erzieherischen Konzepte der Anstaltsbetreiber.
Bestellung des Buches «Heimkinder»
30. August 2011
Tagung und Forum «Islam-Debatten Schweiz – Europa»
Vom 29. September bis 1. Oktober 2011 findet an der Universität Bern eine wissenschaftliche Tagung und öffentliche Diskussionsrunde zum Thema Islam-Debatten in der Schweiz und Europa statt.
Organisatoren sind die Schweizerische Gesellschaft Mittlerer Osten und Islamische Kulturen (SGMOIK), die Groupe de recherche sur l'Islam en Suisse (GRIS) und das Institut für Islamwissenschaft und Neuere Orientalische Philologie der Universität Bern.
Für die Teilnahme an der wissenschaftlichen Tagung vom 30. September 2011 ist eine Anmeldung bis am 4. September erforderlich: barbara.luder@stud.unilu.ch
Programm
06. Juli 2011
Wie aus Immigranten Muslime werden
Forschende des NFP 58 haben untersucht, wie Muslime in den letzten Jahren zu einer Gefahr für die Schweiz stilisiert worden sind. Die Forschenden konnten drei Ursachen für diese Entwicklung identifizieren: Terroranschläge im Ausland, das politische Kalkül rechtspopulistischer Parteien sowie polarisierende und pauschalisierende Medien.
Schlussbericht
Medienmitteilung
01. Juli 2011
Themenheft III: Jugendliche, Schule und Religion
Das NFP 58 veröffentlicht das dritte Themenheft «Religion in der Schule, Religiosität von Jugendlichen und Grenzziehungsprozesse in einer religiös pluralen Schweiz».
09. Mai 2011
Themenheft II: Religiöse Vielfalt in Schweizer Gefängnissen
Das NFP 58 veröffentlicht das zweite Themenheft «Religion in Schweizer Gefängnissen: Gewandelte Gefängnisseelsorge und neue religiöse Akteure».
29. März 2011
Schweizer distanzieren sich von Religion aber glauben nicht nichts
Die Forschenden des NFP 58 konnten zeigen, dass sich immer mehr Schweizerinnen und Schweizer von der Religion distanzieren, aber dennoch einen Glauben bewahren. Die Forschungsgruppe hat vier Religiositätstypen identifiziert: die Institutionellen gehören einer der beiden Landeskirchen oder einer Freikirche an und sind überzeugte Gläubige; die Säkularen sind der Religion gegenüber gleichgültig oder lehnen sie ab und die Alternativen kultivieren andere Arten von Religiosität. Die grösste Gruppe bilden aber die Distanzierten. Obwohl die meisten von ihnen Mitglieder einer Landeskirche sind, bedeutet ihnen die Religion nicht viel.
Schlussbericht
Medienmitteilung
16. Februar 2011
Religiöse Vielfalt in Schweizer Gefängnissen
Forschende des NFP 58 konnten zeigen, dass die Religionsfreiheit in Schweizer Gefängnissen in der Regel respektiert wird. Die grosse religiöse Vielfalt der Insassen ist für die Gefängnisleitung und die traditionell christliche Gefängnisseelsorge aber eine Herausforderung. Zudem müssen sie einen Weg finden, die neuen, informellen Seelsorger – Evangelikale, Anhänger neuer spiritueller Bewegungen oder religiöse Personen aus der Herkunftsregion der Häftlinge – einzubeziehen.
Medienmitteilung
Schlussbericht
01. Februar 2011
Publikation des Buches «Vom Schächt- zum Minarettverbot» in NZZ-Verlag
Der Buchverlag NZZ Libro publiziert Prof. Adrian Vatters NFP 58-Studie im Buch «Vom Schächt- zum Minarettverbot. Religiöse Minderheiten in der direkten Demokratie». Wie Adrian Vatter und seine Mitarbeitenden anhand einer Untersuchung der kantonalen und nationalen Volksabstimmungen über Minderheiten sowie in Experteninterviews herausfanden, schützt die direkte Demokratie Minderheiten nicht – im Gegenteil. Sie verzögert ihre Gleichstellung und erschwert den Ausbau ihrer Rechte. Das Buch präsentiert und analysiert die Resultate der Studie.
Bestellung des Buches «Vom Schächt- zum Minarettverbot»