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Verstehen und verständigen

Die religiöse Landschaft der Schweiz hat sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert. Mit den Einwanderern haben sich zahlreiche neue Religionen in der Schweiz angesiedelt. Gleichzeitig hat sich das Verhältnis der christlichen Bevölkerung zu den Landeskirchen gewandelt. Während diese Mitglieder verloren, stieg die Zahl der Konfessionslosen stetig an und Freikirchen erlebten Zulauf.

Das NFP 58 soll diese Veränderungen in der Schweiz wissenschaftlich untersuchen und praktisch anwendbare Ergebnisse für Behörden, Politik, Schulen und Religionsgemeinschaften liefern. Dadurch soll das Verständnis der Religionsgemeinschaften für einander, aber auch der Religionsgemeinschaften für nicht-religiöse Menschen und umgekehrt gefördert werden. In diesem Sinne leistet das NFP 58 einen Beitrag für eine bessere Verständigung der Einwohnerinnen und Einwohner der Schweiz.

Die verfügbaren Schlussberichte finden Sie unter der Rubrik «Resultate».


News

05. Juli 2012
Religionen: Für den Einzelnen nicht mehr wichtig, aber in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert

In der Schweiz zeichnet sich der Bereich des Religiösen durch eine wachsende Kluft aus: Während die Religion als Thema der Politik und Medien grosse Bedeutung hat, wird sie gleichzeitig aus staatlichen Institutionen zurückgedrängt und für die meisten Menschen immer unwichtiger. Die Vielfalt der religiösen Landschaft indes nimmt zu. Zu diesen Schlüssen kommt das Nationale Forschungsprogramm «Religionsgemeinschaften, Staat und Gesellschaft» (NFP 58). Es empfiehlt
den Behörden, sich mehr um die Gleichstellung aller Religionen zu bemühen.

Zur Medienmitteilung

04. Juli 2012
Publikation der Synthese des NFP 58

Staat und Gesellschaft sind herausgefordert: Wie lassen sich die neuen Religionsgemeinschaften erfolgreich in die Schweiz integrieren? Wie verständigen sich die verschiedenen Religionen untereinander und wie mit der nicht religiösen Bevölkerung? Muss der Staat sein Verhältnis zur Religion und zu den Religionen überdenken und eine aktivere Rolle spielen? Um diese Fragen zu beantworten, initiierte der Bundesrat das interdisziplinäre Forschungsprogramm «Religionsgemeinschaften, Staat und Gesellschaft» (NFP 58). Die abschliessende Synthese orientiert kurz und bündig über die Ergebnisse und die bisherigen Publikationen der 28 Projekte und zieht daraus Schlussfolgerungen für zukünftiges Handeln.

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25. April 2012
Themenheft V: Religion und Geschlecht

Das NFP 58 veröffentlicht das fünfteThemenheft «Die Rollen von Mann und Frau in den Religionsgemeinschaften und ihr Umgang mit Religiosität»

18. November 2011
Themenheft IV: Die Religiosität der Christen in der Schweiz

Das NFP 58 veröffentlicht das vierte Themenheft «Die Religiosität der Christen in der Schweiz und die Bedeutung der Kirchen in der heutigen Gesellschaft»

15. September 2011
Der Erfolg der Freikirchen

Gemäss einer Studie des NFP 58 gibt es in der Schweiz 5734 religiöse Gemeinschaften – sämtliche Konfessionen und Glaubensrichtungen inbegriffen. Ungefähr 30 Prozent davon gehören der katholischen, 20 Prozent der evangelischen Kirche an. 25 Prozent der religiösen Gemeinschaften in der Schweiz sind Freikirchen. Damit bestätigen die Forschenden den Rückgang der Landeskirchen und den zunehmenden Erfolg der Freikirchen, der unter anderem auf deren Missionierungsaktivitäten zurückführen ist.

Schlussbericht

Medienmitteilung

05. September 2011
Publikation des Buches «Heimkinder»

Das Buch «Heimkinder – Eine Geschichte des Aufwachsens in der Anstalt» gibt einen Überblick über die Geschichte des Kinderheims vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Urs Hafner, Wissenschaftsredaktor beim SNF und Forscher im NFP 58, schildert darin die Lebenswelten der internierten Kinder sowie die erzieherischen Konzepte der Anstaltsbetreiber.

Bestellung des Buches «Heimkinder»

30. August 2011
Tagung und Forum «Islam-Debatten Schweiz – Europa»

Vom 29. September bis 1. Oktober 2011 findet an der Universität Bern eine wissenschaftliche Tagung und öffentliche Diskussionsrunde zum Thema Islam-Debatten in der Schweiz und Europa statt.

Organisatoren sind die Schweizerische Gesellschaft Mittlerer Osten und Islamische Kulturen (SGMOIK), die Groupe de recherche sur l'Islam en Suisse (GRIS) und das Institut für Islamwissenschaft und Neuere Orientalische Philologie der Universität Bern.

Für die Teilnahme an der wissenschaftlichen Tagung vom 30. September 2011 ist eine Anmeldung bis am 4. September erforderlich: barbara.luder@stud.unilu.ch

Programm

06. Juli 2011
Wie aus Immigranten Muslime werden

Forschende des NFP 58 haben untersucht, wie Muslime in den letzten Jahren zu einer Gefahr für die Schweiz stilisiert worden sind. Die Forschenden konnten drei Ursachen für diese Entwicklung identifizieren: Terroranschläge im Ausland, das politische Kalkül rechtspopulistischer Parteien sowie polarisierende und pauschalisierende Medien.

Schlussbericht

Medienmitteilung

01. Juli 2011
Themenheft III: Jugendliche, Schule und Religion

Das NFP 58 veröffentlicht das dritte Themenheft «Religion in der Schule, Religiosität von Jugendlichen und Grenzziehungsprozesse in einer religiös pluralen Schweiz».

09. Mai 2011
Themenheft II: Religiöse Vielfalt in Schweizer Gefängnissen

Das NFP 58 veröffentlicht das zweite Themenheft «Religion in Schweizer Gefängnissen: Gewandelte Gefängnisseelsorge und neue religiöse Akteure».