Rolle der Massenmedien beim Zusammenprall der Kulturen
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| Verschärfen die Massenmedien die Konflikte um Religion? Oder trägt eine angemessene Berichterstattung zur Verständigung zwischen den verschiedenen Religionsgemeinschaften bei? Dies sind die zentralen Forschungsfragen dieses Projekts. |
PD Dr. Urs Dahinden
IPMZ – Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung, Universität Zürich
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Religiöse Differenz als Problem in der politischen Diskussion
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| Das Projekt untersucht vergleichend in den Medien und in der parlamentarischen Arena der Schweiz die Resonanz und Bedeutung jener Semantiken, mit denen Muslimen und Juden als andersartig bezeichnet und ausgegrenzt werden (Differenzsemantiken). Es liefert Orientierungswissen in einer Zeit, in der Muslime zunehmend als ein Problem wahrgenommen werden. |
Prof. Dr. Kurt Imhof
Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung und Soziologisches Institut, Universität Zürich
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Welche Rolle spielen Religionsgemeinschaften bei Volksabstimmungen?
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| In der Diskussion über gesellschaftliche und ethische Fragen haben Religionsgemeinschaften oft ein gewichtiges Wort mitzureden. Das Projekt untersucht am Beispiel von ausgewählten Volksabstimmungen, wie Religionsgemeinschaften ihre Überzeugungen in politische Diskussionen einbringen und wie sie sich dabei selber verändern. |
Dr. Judith Könemann
Schweizerisches Pastoralsoziologisches Institut
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Konflikte um sichtbare Kennzeichen religiöser Identität
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| Anhand aktueller Beispiele wie der Kopftuchdebatte oder dem Minarettstreit soll untersucht werden, wie sichtbare Kennzeichen religiöser Identität in der pluralistischen Gesellschaft zur Wahrnehmung kultureller Unterschiede und Fremdheit beitragen, unterschiedlich bewertet und Gegenstand öffentlicher Konflikte werden können. |
Prof. Dr. Dorothea Lüddeckens
Religionswissenschaftliches Seminar, Universität Zürich
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Die Darstellung von Religion und Religionsgemeinschaften im Fernsehen
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| Das Projekt untersucht die Themen Religion, Religiosität und Religionsgemeinschaften in Schweizer Fernsehsendern. Es analysiert rund 1600 Stunden Fernsehprogramm in den drei grossen Sprachregionen: jeweils die ersten Programme der SRG SSR idée suisse (SF 1, TSR 1, TSI 1) sowie die privaten Regionalsender TeleBärn und TeleZüri. |
Prof. Dr. Joachim Trebbe, Prof. Dr. Philomen Schönhagen
Fachbereich Medien- und Kommunikationswissenschaft, Universität Freiburg
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Der Schutz religiöser Minderheiten in der direkten Demokratie
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| Bietet die direkte Demokratie einen besonderen Schutz für religiöse Minderheiten oder führt sie zu ihrer verstärkten Diskriminierung? Welche gesellschaftlichen, politischen und institutionellen Faktoren begünstigen den Schutz und welche die Diskriminierung? Diese Fragen werden mittels Fallstudien und vergleichenden Analysen bei Volksabstimmungen auf allen politischen Ebenen untersucht. |
Prof. Dr. Adrian Vatter
Büro Vatter, Politikforschung & -beratung, Institut für Politikwissenschaft, Universität Bern
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