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Modul 1:
Religiöse Vielfalt und Schweizer Gesellschaft

Öffentliche Präsenz und veränderte Geschlechterrollen von tamilischen Hindus und vietnamesischen Buddhisten in der Schweiz

Das Projekt erforscht, wie die Gemeinschaftsbildung zugewanderter Religionen, ihre Positionierung im öffentlichen Raum und der Wandel von Geschlechterrollen zusammenhängen. Untersucht werden diese Wechselwirkungen am Beispiel tamilischer Hindus und vietnamesischer Buddhisten in der Schweiz.


Prof. Dr. Martin Baumann
Religionswissenschaftliches Seminar, Universität Luzern
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Wandel im Judentum in der Schweiz

Die jüngsten religiösen, gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen der Juden in der Schweiz sind Gegenstand dieses Projektes. Untersucht werden die Veränderungen etablierter jüdischer Gemeinden und Institutionen, die Neugründungen jüdischer Initiativen, Bewegungen und Religionsgemeinden sowie der Wandel der Beziehungen der Minderheit zur Mehrheitsgesellschaft.

Dr. Daniel Gerson
Institut für Jüdische Studien, Universität Basel
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Orthodoxe Religionsgemeinschaften in der Schweiz: Gründe für eine erfolgreiche Integration

Die orthodoxe Religionsgemeinschaft ist zahlenmässig die viertgrösste Religion der Schweiz. Trotzdem ist sie erstaunlich wenig bekannt. Das Projekt soll nun untersuchen, welche Strategien und Praktiken es dieser Religionsgemeinschaft erlaubt haben, sich scheinbar perfekt zu integrieren. Dabei interessieren Fragen der kulturellen, aber auch der wirtschaftlichen und sozialen Integration in die Schweizerische Gesellschaft.

Prof. François Hainard
Institut de sociologie, Université de Neuchâtel
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Die Rezeption des tibetischen Buddhismus in Schweizer Institutionen

Der tibetische Buddhismus wird in der Schweizer Öffentlichkeit sehr positiv wahrgenommen. Welche Auswirkungen hat dieses vorwiegend positive Bild auf die Kirchen-, die Innen- und Aussenpolitik der Schweiz sowie auf Medizin und Naturwissenschaften?

Prof. Dr. Karénina Kollmar-Paulenz
Institut für Religionswissenschaft, Universität Bern
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Tibeter der zweiten und dritten Generation in der Schweiz

Das Projekt untersucht am Beispiel der tibetischen Exilgemeinschaft die Bedeutung der Religion für die Identitätsbildung in der Schweiz lebender Migrantengemeinschaften. Im Mittelpunkt steht die Frage: Inwieweit dienen die Lehren, Praktiken und Feste des tibetischen Buddhismus für die zweite und dritte Generation der Exiltibeterinnen und Exiltibeter in der Schweiz der individuellen und gemeinschaftlichen Lebensorientierung?

Prof. Dr. Jens Schlieter
Institut für Religionswissenschaft, Universität Bern
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Lausanne, Dezember 2004:
Eine Chanukkia leuchtet zur Feier des Lichterfestes in der Petite Synagogue. (Photo: Strates/Kakulya, Mingard)